Nein, meine lieben Freunde des gepflegten Chaos, ich lebe noch! Ich habe mir nämlich jetzt einen neuen Computer (natürlich gebraucht gekauft) gegönnt – einen besseren und günstigeren als meinen alten. Dazu natürlich einen 32-Zoll-Curved-Monitor, Gaming natürlich. So, wohnungstechnisch sind wir auch noch am Ball, aber ich habe das Gefühl, dass ich dieses Wochenende noch bzw. kommende Woche Erfolg haben werde. Soviel zu einem kurzen Update.
Ja, diese Woche war es dann auch so weit: Ich hatte meinen ersten Termin bei der Psychotherapeutin. Es war so weit okay. Natürlich lernt man sich beim ersten Gespräch ein wenig kennen, man antwortet auf Fragen und erzählt. Die Stunde verging wie im Fluge. Man ist aber dennoch froh, dass man so langsam ins System rutscht.
So, ich erzählte ihr auch von meinem Wunsch nach assistiertem Suizid. Dazu werde ich bei Gelegenheit, wenn ich wohnlich und privat mehr Ruhe habe, berichten bzw. einen Beitrag schreiben, in dem ich versuchen werde, meine Beweggründe zu erklären. Jedenfalls sagte die Therapeutin so – ich gebe es mal im O-Ton meines Kopfes wieder: „Wenn Sie so erzählen, merkt man Ihnen nichts an.“ Sie fügte auch noch hinzu, dass man das nicht bewerten solle. Dennoch, da ist ja der Punkt, an dem unser Gnom die Überhand nimmt.
Maskieren nennt man das, oder? Was ich ihr auch mitteilte: Wenn ich Menschen von meinem Leiden erzähle, von meinen Problemen und Sorgen, ist meine Mimik wohl so, dass man meinen könnte, man würde nur „reden“. Genau das ist fatal, man übersieht entscheidende Punkte. Der Therapeutin mache ich keine Vorwürfe, deswegen bin ich ja da und es ist ihr Job – also keine Kritik von meiner Seite.
Vielleicht wird man erfahren können, warum das so ist. Alleine möchte ich meinem ADHS-Gnom nicht die Schuld geben, da hängt bestimmt noch anderes hinten dran. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird und besonders, wie ich mich entwickeln werde. 😊
